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- Alina Fahrenwald
Alina Fahrenwaldt aus Krefeld Schülerin der Marienschule, Krefeld Im Schuljahr 2010/2011 mit TravelWorks (www.travelworks.de) an der Clear Springs High School in League City, Texas
- Bericht 1
- Bericht 1 Travelworks
Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis ich in das wahrscheinlich abenteuerreichste, aufregendste und interessanteste Jahr meines Lebens starte. Ein Jahr, an das ich mich wohl immer erinnern werde. Bevor es los geht müssen allerdings natürlich noch einige Dinge geklärt werden und ich bin froh, dass Die Anzahl dieser Dinge mittlerweile recht überschaubar ist. Spätestens seit dem Travelworks-Seminar im Mai dürften alle Teilnehmer inhaltlich gut vorbereitet und auch die letzten Fragen geklärt sein. Zunächst war es natürlich wichtig, die Bewerbungsunterlagen für die amerikanische Austauschorganisation CIEE vollständig auszufüllen, dann ging es an die Visumsunterlagen. Beides lief nicht immer reibungslos ab, aber diese kleinen Hürden zu nehmen, dürfte eine gute Vorbereitung auf das sicher auch nicht immer einfach werdende Austauschjahr sein. Nun habe ich aber einen Visumstermin, was der wohl wichtigste Termin überhaupt ist. Schließlich wäre es eher suboptimal, wenn man nach all dem Planen und Vorbereiten überhaupt erst gar nicht in die USA einreisen darf. ;) Aber soweit ich weiß wird dieser Fall eher nicht eintreten und so sehe ich zuversichtlich und erwartungsfreudig in die nächste Zeit, in der es noch gilt sich um Geldangelegenheiten, Gepäck, Gastgeschenke und dergleichen mehr zu kümmern. Leider fehlt bisher noch das wichtigste: die Gastfamilie. Aber auch hier versuche ich entspannt zu bleiben, schließlich ist es bisher noch nie vorgekommen, dass ein Schüler nicht vermittelt wurde. Und wer weiß? Vielleicht braucht es ja nur deshalb solange, weil dann nachher die perfekte Familie gefunden wird? ;) Wie dem auch sei, es wird sich alles bald zeigen und ich freue mich sehr darauf.
- Bericht 2
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Bericht 2 Travelworks Nun bin ich schon seit etwas mehr als 2 Monaten hier in Amerika und kann eines definitiv sagen: Trotz sehr guter Vorbereitung durch Travelworks, trotz aller Szenarien, die ich mir vorgestellt habe, um mit jeder Situation umgehen zu können, ist alles anders, als erwartet! Zunächst muss ich sagen, dass ich die USA, was die Landschaft angeht, wirklich liebe! Diese Weite, die Tatsache, dass alles groß ist und die Entfernungen ganz andere sind, geben einem das Gefühl von Freiheit. Und gepaart mit der texanischen Sonne, die ich erleben darf, ist das ganze wirklich unbeschreiblich! Ich kann mir schon kaum mehr vorstellen, wieder zurück ins kleine, graue, Deutschland zu kommen. :D Wie die geographischen Bedingungen, sind aber auch Menschen und Mentalität ganz anders hier. Und auch, wenn man das vorher wusste, so hat man es doch erst hier wirklich erlebt. Das ganze kann positive Seiten haben, wenn es etwa um Gastfreunschaft oder Offenheit dem Fremden gegenüber im Allgemeinen geht, aber genauso gibt es auch Dinge, die nicht unbedingt positiv sind. Natürlich kann ich nur für die Highschool sprechen. Hier erlebt man Schoolspirit auf der einen Seite und starke Cliquenbildung, Mobbing, Respektlosigkeit und lustlose Schüler auf der anderen Seite. Außerdem scheinen viele Menschen hier recht oberflächlich zu sein. In dieser Umgebung seinen Platz zu finden, ist nicht unbedingt einfach, besonders, wenn man nach mehr als bloß oberflächlicher „Lunch"-Freundschaft sucht. Insbesondere die Mädchen sind hier sehr „competitive". Naja, kleiner Tipp: in diesem Fall einfach zwei, drei Mädels suchen, die normal sind und ansonsten sich einfach mehr an die Jungs halten. Das ist einfacher...und weniger anstrengend. :) Ich meinem Bezirk sind mehere andere Gastschüler, mit denen ich regelmäßigen Kontakt habe und ich denke, dass die ersten Monate für die meisten nicht einfach sind, weil man auf der einen Seite alles spannend findet, auf der anderen Seite aber mit Problemen und (für uns) seltsamen Verhaltensweisen konfrontiert ist, dass es einer Achterbahn gleicht. Mal ist man unbeschreiblich glücklich, weil das Mädchen aus Geschichte einen gefragt hat, ob man sich mit ihr treffen will, oder weil der süße amerikanische Kerl sich für einen zu interessieren scheint. Im nächsten Moment könnte man weinen, weil man das Gefühl hat, dass man einfach zu „anders" zu „europäisch" ist und nicht weiß, wie man sich besser integrieren kann. Ich persönlich dachte übrigens, dass ich den vorher von Travelworks angekündigten „Kulturschock" nicht erleben würde, wurde nun aber eines besseren belehrt. Hier hat mich am meisten „geschockt" wie wenig Amerikaner ihren Kindern trauen, auch wenn diese fast volljährig sind. Es gibt hier eine starke Diskrepanz zwischen den wirklich strengen Eltern und den Kindern, die letztendlich trotzdem immer Wege und Mittel finden, um Verbotenes zu tun. Ich habe das Gefühl, dass das teilweise recht unreife Verhalten, was man hier beobachten kann, daraus resultiert, dass zu wenig Vertrauen zwischen Eltern und Kind besteht. Was mir ebenfalls aufgefallen ist: Viele Amerikaner haben eine stärkere Beziehung zu Religion und reden von Gott in ihren Alltagsgesprächen (oder posten „Bless u god!" bei facebook). Erstaunt hat mich hierbei, dass sehr viele Jugendliche hier stolz auf ihren Glauben sind, was man von der Mehrheit der deutschen Jugendlichen nun nicht unbedingt behaupten kann. Ob dieser Stolz auf Religion, ähnlich wie der Patriotismus, gekünstelt ist oder mit ehrlicher Leidenschaft einhergeht, konnte ich bisher noch nicht herausfinden. Ich denke aber, dass das von der jeweilgen Person abhängt. Viele Menschen haben sich über amerikanisches Essen beschwert, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Letztendlich hat jeder Amerikaner Ursprünge in Europa, Asien, Afrika oder anderen Teilen der Welt, und genauso individuell ist auch das Essen. Ich finde es eigentlich recht einfach, hier Dinge zu finden, die einem schmecken, die gesund sind und die man eventuell sogar kennt. Wenn man mich fragen würde, was ich gerne von Amerika auf Deutschland übertragen würde? Definitiv die kunterbunte Kultur- Hautfarben- und Sprachen-Vielfalt! Jeder Mensch hier hat eine interessante Immigrations - Geschichte und jeder hat neben der „US-Mentalität" auch seine ganz eigene Mentalität, je nachdem aus welchem Teil der Welt er ursprünglich kommt. Das ist spannend und gefällt mir sehr! So, nun noch ein letzter Tipp an deutsche Austauschschüler: Ihr braucht euren Gastfamilien keine Haribo-Gummibärchen mitzubringen, denn die kann man hier in jeder Mall und jedem Supermarkt kaufen. ;D
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- Anja Ullrich
Anja Ullrich aus Kreba-Neudorf Schülerin der Comenius-Mittelschule, Mücka Im Schuljahr 2010/11 mit iSt (www.sprachreisen.de) an der Apple Valley High School, Apple Valley, CA
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- Bericht 1
- Mein Austauschjahr in Apple Valley
Liebes iST- Team, endlich habe ich es auch einmal geschafft euch von meinen bisherigen Erlebnissen als Austausschuelerin zu berichten.(: Am 18. August 2010 ging mein Abenteuer los. Nachdem ich mich von meinen Eltern am Flughafen in Dresden verabschiedete war mein erster Anflugshafen Frankfurt. Dort erwartete mich meine Fluggruppe und gemeinsam ging es dann nach Denver. Dort trennten sich wieder unsere Wege und gluecklicherweise hatte ich noch eine Flugbegleiterin (Anna, auch eine deutsche Austauschschuelerin). Unser letzter Flug war von Denver nach Ontario. Meine Gastfamilie und Renee (Area Rep.) wartete schon auf mich. Sie begruessten mich so herzlich, dass ich gleich ein gutes Gefuehl hatte. Als wir gemeinsam zum Auto gingen, haute mich die Hitze erst einmal um. Es war ja schon 21 Uhr aber dennoch so warm. Zu Hause angekommen haben mich erst einmal 7 Hunde begruesst und ich war froh als ich nach so einem langen und ueberwaeltigtem Tag ins Bettchen fiel. In den naechsten Tagen zeigte mir meine Familie die Umgebung. Ich lebe im High Desert. Es war auch eine Gewoehnungssache, denn in Deutschland ist es so schoen gruen und hier sah ich nur Wueste. Aber ich mag Apple Valley, eine Stadt mit ca. 70.000 Einwohnern, da sie ein schoenes und gemuetliches Flair representiert. Am Montag (23. August 2010) war mein erster Schultag. Ich gehe auf die Apple Valley High School, mit ca. 2500 Schuelern. Am Anfang war alles so gross und neu. Es war auch eine Umgewoehung fuer mich, da auf meine alte Schule in Deutschland nur 300 Schueler gingen. Wenn ich einen Klassenraum nicht finden konnte, fragte ich mich einfach durch und ich war ueberrascht wie freundlich und hilfsbereit alle reagierten. Meine momentaner Stundenplan sieht so aus: 1. Floral Design (du machst Gestecke und kleine Blumenstraeusse) 2. Englisch 3. Economics (Wirtschaft, im 2. Semester wird mit Goverment 'getauscht') 4. Choir (Showchor mit einer richtigen Tour usw.) 5. Algebra 6. Drama (Theater) Ich habe jeden Tag die gleichen Stunden. In Chor und Theater habe ich von Anfang an viele Freunde gefunden. Da ich nach der 4. Stunde Lunch habe, hatte ich auch gleich ein paar Leute mit denen ich zusammen sein konnte. Ich war ausserdem auch im Tennisteam meiner Schule und es hat richtig Spass gemacht. Ich kann nur jedem empfehlen sich einer Mannschaft anzuschliessen. Du findest sehr viele und gute Freunde, du bist unterwegs und lernst auch andere Leute von anderen Schulen kennen. Im November war dann die Tennissaison vorbei. Ansonsten hatten wir nach der Schule jeden Tag Tennistraining bis um 16 Uhr. Im November und Dezember blieb ich aber dennoch beschaeftigt, da wir unsere Weihnachtsshow vom Chor vorbereiten mussten. Wie schon erwaehnt handelt es sich um einen Showchor. Wir hatten jeden Tag nach der Schule, Chorografie- und Gesangstraining gehabt. An einigen Tagen war ich erst um 18.30 Uhr zu Hause. Aber es hat Spass gemacht! Ich habe sogar ein Solo gesungen. Mein Chorlehr er fragte mich ob es denn moeglich sei, dass ich ein deutsches Weihnachtslied singen koennte. Und so sang ich an allen 3 Showabenden "Leise rieselt der Schnee". Ich habe ein sehr gutes Feedback von allen Besuchern bekommen. Viele sind sogar nach der Show zu mir gekommen um mit mir zu reden. Viele Leute stammen aus Deutschland ab oder haben Verwandtschaft dort. Es ist schon interessant das zu erfahren. Hier wird es niemals langweilig. Wir unternehmen eine Menge mit meiner Austauschschuelergruppe. Wir waren ein Wochenende in Big Bear zum kennenlernen. Es ist wirklich so cool, Leute aus aller Welt kennenzulernen - Freundschaften entstehen! Im Oktober waren wir zusammen in Knott's Scary Farm und es war einfach nur unglaublich toll. Es ist ein richtig guter Freizeitpark mit vielen Achterbahnen. (: Aber auch so unternehme ich viel mit meiner Gastfamilie. Wir waren auf der Route 66 oder wir unternahmen einen Tagesausflug nach San Diego. San Diego hat mich einfach nur ueberwaeltigt! Es ist so schoen und idyllisch! Mein Dad hat mir versprochen noch mal nach San Diego zu gehen. Zudem hat meine Familie 4 Pferde mit denen ich immer reiten kann! Ansonsten wollen wir noch nach Las Vegas, Los Angeles, Disneyland, Universal Studios usw.! Also wie ihr sehen koennt, bin ich auch noch fuer das naechste Jahr sehr beschaeftigt! Einen besonderen Dank moechte ich dem DFH zukommen lassen, die mir die Chance gegeben haben ein Jahr in Amerika verbringen zu koennen. Ich schaetze dies sehr! Zudem auch einen grossen Dank an das iST- Team, (Anja Dauner und Michaela Gutmann)die sich soooo gut um mich gekuemmert haben und mir bei Fragen immer Rede und Antwort gestanden haben! :) Aber der groesste Dank geht an meine Familie, die mich waehrend der ganzen Zeit immer unterstuetzt und aufgebaut haben! In diesem Sinne, wuensche ich allen einen guten Start in das neue Jahr 2011! Eure Anja aus Amerika!
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- Anojiga Maheswaran
Anojiga Maheswaran aus Düsseldorf Schülerin des Städtischen Humboldt-Gymnasiums, Düsseldorf Im Schuljahr 2010/11 mit Kompass-Sprachreisen (www.kompass-sprachreisen.de) an der Cooper City High School in Cooper City, FL
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- Hallo liebes Kompass Team!
Nun bin ich schon seit ca. 4 Monaten in den USA und kann gar nicht glauben wie schnell die Zeit hier in Florida vergangen ist. Im August 2010 hab ich mich in Düsseldorf mit gemischten Gefühlen ins Flugzeug gesetzt und das Abenteuer meines Lebens begonnen. Nach dem 12 stündigen Flug bin ich dann endlich in Florida gelandet. Ich war ziehmlich aufgeregt und nervös. Doch als ich am Flughafen das erste Mal auf meine Gastfamilie traf, war ich sehr glücklich und positiv überrascht von der herzlichen Begrüßung. Ich habe zwei Gastgeschwister mit denen ich mich sehr gut verstehe. Auch mit meinen Gasteltern komme ich gut zurecht. Meine Gastfamilie hat mir anfangs sehr geholfen mich in den USA einzuleben. Und ich genieße es sehr meine Zeit mit ihnen zu verbringen. Meine highschool ist im Vergleich zu meiner Schule in Deutschland ziehmlich groß (2000 Schüler). Und ich muss zugeben, dass Schule in America doch anders ist als die in Deutschland. Es ist wirklich toll an dem typisch americanischen highschool Leben Teil haben zu dürfen. Neben den regulären Fächern wie z.B. american history, precalculus und englisch kann man auch fun classes wie z.B. pottery, photography und ROTC wählen. Doch das beste an der highschool sind die zahlreichen clubs und sportteams an denen man teilnehmen kann. Ich bin im Keyclub und der national honor society. Und im nächsten term werde ich versuchen beim trackteam mitzumachen. Im September hatte unsere Schule homecoming (das erste football Spiel der season). Die homecoming Woche hat sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten Mottotage an denen sich alle Schüler verkleidet haben und während den Pausen gab es immer lustige "shows" auf dem Schulhof. Am Freitag gab es dann das homecoming game. Ich fand es sehr interessant und es hat eine Menge Spaß gemacht mit der ganzen Schule "schoolspirit" zu zeigen. Ich bin schon gespannt wie die anderen schoolevents wie z.B prom etc. werden. Letzten Monat hatten wir thanksgiving, was hier in America fast schon ein großerer Feiertag als Weihnachten ist. Wir haben uns mit allen Austauschschülern und deren Gastfamilien getroffen und thanksgiving traditionell gefeiert. Es gab eine Menge zu essen und es war sehr schön mit den anderen Austauschschülern Zeit zu verbringen. Nun steht Weihnachten vor der Tür, doch bei diesem warmen Wetter hier in Florida kommt man gar nicht in Weinachtsstimmung. Inzwischen schmücken die Floridianer ihre Palmen schon mit Lichterketten und es werden fleißig Geschenke gekauft. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich dieses Weihnachten mit meiner Gastfamilie verbringen zu können. Ich kann nur sagen, dass ich bis jetzt fast nur gute Erfahrungen in America gemacht habe und froh bin dieses Auslandsjahr machen zu können. An alle, die die Möglichkeit haben selber diese Erfahrungen zu machen und eine tolle Zeit im Ausland zu haben kann ich nur empfehlen sie zu ergreifen!! An dieser Stelle möchte ich mich nocheinmal ganz herzlich bei Kompass, DFH, PIE und meiner Gastfamilie bedanken!! Viele Grüße Anojiga Maheswaran
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- Daphne Warzecha
Daphne Warzecha aus Wesel Schülerin des Andreas-Vesalius-Gymnasiums, Wesel Im Schuljahr 2010/11 mit team! Sprachen und Reisen (www.team-sprachreisen.de) an der Collins High School in Suwanee, Georgia
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- Fotos werden später veröffentlicht
- Bericht
- Bericht wird später veröffentlicht
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