Johanna Mogwitz, Kansas |
| Thursday, 30 October 2008 10:56 |
| There are no translations available. Bilder von links: - Meine Gastschwester und ich im Palo Duro Canyon in Texas - Ein Teil meines Cross Country Teams im School Bus - Ich im „Middle of Nowhere“ Oktober 2008 Mein Austauschjahr – die ersten drei Monate Wow, jetzt ist es also schon bald drei Monate her, dass ich Deutschland verlassen habe um fuer ein Jahr in den USA zu leben. Ich habe schon so viel erlebt, dass ich gar nicht gemerkt habe wie schnell die Zeit vergangen ist! Ich bin also am 10. Juli zusammen mit anderen Austauschschuelern ueber Frankfurt und Chicago nach Louisville, Kentucky geflogen. Da es einige Verspaetungen gab kamen wir erst nach Mitternacht und todmuede bei unseren Gastfamilien an. Meine Gastfamilie, die ich fuer diesen ersten Monat waehrend des Vorbereitungscamps hatte, bestand aus meinen Gasteltern, zwei Gastschwestern und einer Gastschwester aus Portugal. Wir hatten zusammen sehr viel Spass, haben viel unternommen und meine Gastfamilie wollte mich und meine Gastschwester am Ende des Monats dann eigentlich gar nicht gehen lassen. Waehrend dieses Monates hatte ich von Montag bis Freitag am Vormittag immer ‚Unterricht’ zusammen mit anderen Austauschschuelern aus Deutschland, Italien und Portugal. Dieser ‚Unterricht’ war aber nicht wie normale Schule. Wir haben zwar etwas ueber die amerikanische Sprache, Politik und Geschichte gelernt, aber wir haben auch viel unternommen. So waren wir unter anderem in Elvis Presley’s Recording Studio in Nashville, in einem Baseballmuseum in Louisville und in dem amerikanischen Hoehlennationalpark‚ Mammoth Cave’. Wir Austauschschueler haben uns so gut verstanden, dass wir uns auch ausserhalb des Pflichtprogramms zu Kinobesuchen, Filmabenden oder einer Pool Party getroffen haben. Mir hat es in Kentucky sehr gut gefallen, so dass ich mit gemischten Gefuehlen am 9. August ins Flugzeug nach Chicago und dann nach Wichita, Kansas gestiegen bin. In Kansas angekommen, wurde ich mit Plakaten und Ballons von meiner permanenten Gastfamilie- meinen Gasteltern und meiner Gastschwester- begruesst. Auf der dreistuendigen Fahrt zu dem Haus meines Gastbruders hat mich dann zum ersten mal ein Kultur-, oder eher Landschaftsschock ueberkommen. Kansas ist wirklich ganz anders als Kentucky oder Deutschland. Alles ist flach, es gibt kaum Baeume, dafuer aber viele viele Kuehe und Felder und man faehrt und faehrt und trifft kaum andere Autos oder sieht Ortschaften. Mittlerweile habe ich mich an diese Weite gewoehnt, aber damals war das wirklich ein Schock. Von diesem Schock habe ich mich aber relativ schnell erholt, da meine Gastfamilie mit mir fuer 5 Tage nach Texas gefahren ist und mir dort viel, unter anderem einen wunderschoenen Canyon, gezeigt hat. Bald hat dann auch die Schule angefangen und noch mehr Abwechslung gebracht. Da meine Schule relativ klein ist (150 Schueler), hatte ich Angst, dass sie nicht so ‚typisch amerikanisch’ ist, wie einem das immer erzaehlt wird. Doch meine Sorge war ganz unbegruendet, denn von Sport Clubs ueber School Spirit und Homecoing war bzw. ist hier alles vertreten. Auch meine Faecher finde ich sehr interessant. Denn neben den eher ‚normalen’ Faechern English, Biology, Government und World History habe ich auch Choir, Jewellery and Pottery (Schmuck herstellen und toepfern) und Speech (Reden halten) gewaehlt. Ausserdem bin ich im Cross Country Team meiner Schule, was zwar sehr anstreng ist, mir aber sehr viel Spass macht, da die Leute einfach total nett sind; und ich werde im Winter mit Basketball anfangen. Schule in den USA ist einfach ganz anders als in Deutschland. Zum einen ist es viel einfacher und zum anderen macht es viel mehr Spass. In der Homecoming Week zum Beispiel hatten wir Mottotage, wo man sich jeden Tag zu einem bestimmten Thema anziehen kann. Es war sehr lustig und am Freitag zum Maroon and Gold Day (meine Schulfarben) habe ich sogar den Preis fuer das beste Kostuem gewonnen! Ich kann kaum glauben, dass in zwei Wochen schon ein Viertel des Schuljahres vorbei ist, aber es folgen ja noch viele Ereignisse, wie Halloween oder Thanksgiving. An dieser Stelle moechte ich mich auch bei iSt und dem DFH bedanken, dass sie mir dieses Austauschjahr moeglich machen!! Das war’s jetzt erstmal von mir. Viele Gruesse aus dem herbstigwarmen Kansas! Johanna |















