Emanuala Miosga, Louisiana (8)

Friday, 11 April 2008 00:00
There are no translations available.

emanuela-miosga...
emanuela-miosga...
emanuela-miosga...
emanuela-miosga...
emanuela-miosga...


März 2008

Monat Nummer 8—und wieder um ein paar mehr Erlebnisse und schöne Erfahrungen reicher!
Am Anfang des Monats war in einer nicht weit entfernten Stadt der Zirkus unterwegs. Das konnten sich die Kinder in unserer großen Familie  nicht entgehen lassen, auch die Erwachsenen haben sich schon auf diesen jährlichen Besuch gefreut.  Ich kann sagen, dass die Zirkusshows in den USA nicht viel anders sind als  unsere Shows—es gab die altbekannten Tiger, Elefanten, Pferde, Clowns und Akrobaten, doch trotzdem hat es allen gut gefallen.

Mit dem wärmeren Wetter haben wir mit meiner amerikanischen Organisation PIE einen Trip nach Galveston in Texas unternommen.  Ich freue mich immer sehr auf die Ausflüge, da man internationale Freundschaften schließen kann und es mich immer sehr überrascht, wie gleich eigentlich alle sind, obwohl die Herkunft und die Einflüsse so verschieden sind! Es gibt immer viel zu lachen und wir hatten viel Spaß.  Wir haben uns in Galveston Fahrräder für vier Personen ausgeliehen, sind an den Strand gegangen und haben uns natürlich Souvenirs gekauft.  Es gab Frühstück mit Meeresblick und einen Stadtrundfahrt.  Leider war dieser Ausflug, wie viele andere, zu kurz und wir alle können den nächsten nicht erwarten.

Dieser Texas Trip war aber nicht der einzige in diesem Monat.  Da meine Gastfamilie Verwandte in Wichita, Kansas hat, hatten wir die Möglichkeit über Ostern jene dann zu besuchen.  Wir waren für etwa 12 Stunden „on the road“ aber diese Zeit konnte man leicht überbrücken und wir sind schließlich doch angekommen!  In Kansas hatte ich die Möglichkeit in einem richtigen NASCAR Auto zu sitzen und die Strecke in einem Simulationsspiel zu fahren.  Ich war auch gar nicht mal so schlecht!  Wir waren außerdem in der „Cosmosphere“, einem Museum über Planeten, Raumfahrt und allem anderen, was zum Weltall gehört. Ich habe sogar echtes Astronautenessen gegessen:  Luftgefrierte Erdbeeren und Eiscreme.  Ein anderes Museum war das Eisenhower Museum, wo ich viel über die amerikanischen  Präsidenten lernen konnte und auch über das Leben der Amerikaner während World War 2.   Danach haben wir eine kleine Schokoladenfabrik besucht und wie man sich so denken kann, richtig zugeschlagen!  Sonst war Ostern ziemlich ähnlich zu unserem deutschen Osterfest: Wir haben Eier gefärbt und ich konnte den Osterhasen spielen und für die Kinder die Ostereier im Garten verstecken.  Nach einer Woche waren wir einerseits froh über unsere Rückfahrt, weil es doch im Endeffekt zu Hause am Schönsten  ist, aber  andererseits weil es noch viel mehr zu sehen gab.
Nach all den Ausflügen konnte ich dann mit Softball starten. Da meine Gastschwester Coach eines Teams ist hat sie mich gerne aufgenommen und es macht richtig viel Spaß! Obwohl ich diesen Sport noch nie gespielt habe, war ich gar nicht mal so schlecht und konnte gut mit den anderen mithalten. Ich bin schon sehr gespannt auf unser erstes richtiges Spiel!

Also drückt mir die Daumen und dann kann ich euch ja im nächsten Bericht mitteilen, wie es gelaufen ist!

Danke für alles!
Eure Emanuela Miosga